Drangsal Verfolgung Psychiatrie

Drangsal, Verfolgung und Psychiatrie

 

Hilfe, ich werde verfolgt!

 

Was ist das? Verfolgungswahn ohne Wahn.

Die Psychiatrien sind voll von solchen Menschen, die sich verfolgt fühlen.

Paranoia oder Realität?

 

Ich kann Ihnen versichern, dass diese Art Menschen nicht alle verrückt sind. Sie haben nur nie gelernt, damit zu leben.

 

Es gibt in dieser Welt mehrere Realitäten. In einer dieser Realitäten wird man geboren. Dann später können mehrere Realitäten eintreten.

 

In einer dieser Realitäten wird man verfolgt, kann Gedanken lesen, Gedanken manifestieren sich, man hat das Gefühl, dass man Wanzen im Zimmer hat, und das ist nicht verrückt. Diese Realität ist nicht logisch. Aber genau so wahr wie die logische Realität, in der wir geboren werden. Man kann diese unlogische Wirklichkeit nicht verstehen, weil sie halt nicht logisch ist. Aber auch sie hat ihre Gesetze und Regeln.

 

Tabletten können helfen, von der einen Realität in die logische Realität zu kommen. Aber meistens schaffen sie das nicht zu hundert Prozent, so dass ein bisschen von der unlogischen Wirklichkeit, die genau so wahr ist wie die andere, etwas zurück bleibt.

 

Damit kann man leben, sogar gut leben.

Die meisten Menschen, die zu hundert Prozent in die logische Realität wollen, landen irgendwann mal vollgepumpt in irgendeinem Heim oder manche springen sogar aus dem Fenster, weil sie es nicht schaffen und verzweifeln.

 

Einige denken, sie seien verrückt und so weiter und so fort.

Mit dieser Einsicht können sie ein paar Jahre leben und umgehen. Aber früher oder später müssen sie erkennen, dass sie nicht verrückt sind, und müssen lernen, mit ein bisschen dieser unlogischen Wahrheit zu leben.

 

Wie gesagt: Man kann damit leben. Diese unlogische Wirklichkeit kann man nicht verstehen, weil sie halt unlogisch ist.

 

Da gibt es Regeln wie Glaube, Loslassen und so weiter. Wenn man mit Vergessen arbeitet, stolpert man immer wieder über den gleichen Stein.

 

Auch ist es wichtig, dass man beide Realitäten trennt. Sonst kann es sein, dass man schnell durcheinander ist.

 

Früher war ich jedes Jahr in der Klinik.

Immer das gleiche: Ich werde verfolgt. Mami, Mami, ich werde verrückt! Und dann kam der Klinikaufenthalt.

So ging das Jahr für Jahr. Ich war des öfteren mit einem Fuß im Heim.

 

Jetzt bin ich schon seit 10 Jahren nicht mehr in der Psychiatrie gewesen und habe meistens ein positives Lebensgefühl.

 

Bin ich gesünder geworden?

Nein, aber ich habe gelernt mit diesen beiden Realitäten zu leben.

 

Ich brauch nicht mehr bei jedem Schnupfen in die Klinik. Es muss schon ein Orkan kommen.

 

Die Bibel war das Einzige, was mir eine kleine Orientierung gab.

Eine Regel ist, dass man selten über diese Realität sprechen darf. Sie haben in der Bibel eine Stelle, die mich am meisten ansprach, und das ist der Epheser-Brief.

 

Ich versuche, nicht mehr auszuflippen, wenn mir etwas Anormales passiert. Ich leb damit.

 

Ich musste mir schon alles mögliche anhören, was ich nicht begriff, wie zum Beispiel:

 

  • Sie haben eine Stoffwechselstörung im Gehirn

  • Sie haben Schizophrenie

  • Sie haben eine Reizüberflutung

  • Sie sind krank

  • Sie sind verrückt

Noch und noch

 

Am Anfang waren mir diese Einstellungen sehr hilfreich.

 

Hätte ich allerdings diese Einstellungen beibehalten, wäre ich heute vollgepumpt in irgendeiner Einrichtung.

 

Meine Mutter hätte mich dareingebracht. Sie hätte mich am liebsten für immer in die Psychiatrie gesteckt und den Schlüssel werggeworfen.

 

Wenn sie euch in einer Wohnung verfolgen, so flieht in eine andere.

 

Aus der Bibel

Epheser 6

 

Die geistliche Waffenrüstung

 

Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels.

Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt.

So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, bereit einzutreten für das Evangelium des Friedens.

Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

 

Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen.

 

 

In einer anderen Stelle in der Bibel steht, dass jeder Christ Verfolgung erleiden muss. Man kann sagen, dass jeder Christ einen Kampf führt.

 

Von wem wird der Christ verfolgt?

 

Von Terroristen, von der Polizei, von der Mafia oder so ähnliches?

 

Bestimmt nicht, denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut…sondern mit Mächtigen und Gewaltigen…

 

Wo kommen diese Art Menschen, die solche Kämpfe führen, hin?

Wer sich von Geistern und irgendwelchen dunklen Mächten usw. verfolgt fühlt, landet meistens in der Psychiatrie.

 

Gibt es Christen, die keinen Kampf haben?

 

Ich glaube nicht.

Laut des Epheser-Briefes nicht.

Verkehren alle Christen in Psychiatrien? Meines Erachtens hat jeder, der so einen Kampf führt, Psychiatrie-Erfahrung.

 

Sind alle, die in der Psychiatrie verkehren, Christen? Bestimmt nicht. Aber laut Bibel gehören Christen auf jeden Fall dazu.

 

 

Jesus: Weg, Wahrheit und Leben

 

Man kann das auch anders interpretieren

 

Jesus: Weg, Realität und Leben

 

Man kann sagen

 

Christen: Leben meist in zwei Realitäten

 

Man kann auch sagen, dass jeder Christ einen doppelten Boden hat.

 

Wahrheit = Jesus, Weg und Leben

Realität = Jesus, Weg und Leben

 

Wenn manche Pastoren oder Priester predigen, bekomme ich manchmal Bauchschmerzen. Aber über was sollen sie reden, wenn sie den Geist nicht haben.

Sie führen auch keinen Kampf, so dass sie kaum die Waffenrüstung Gottes brauchen.

Auch werden sie nicht verfolgt.

Aber wie Paulus sagte: Hauptsache sie predigen Jesus.

 

Ich glaube es, ich weiß es nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass das Wort des Glaubens ein Wahnsinn ist, für die, die verloren gehen.

 

 

Ich verkehre in jeder Gemeinde, Kirche oder sonst irgendeiner Institution, wo das apostolische Glaubensbekenntnis gepredigt wird. 

Möge der Pfarrer, Priester oder Pastor noch so ein Teufel sein. 

 

Die Katholiken meinen sie hätten studiert und kennen die Schrift. Zu denen sage ich, der Teufel kennt die Schrift auch. 

 

Die Freikirchler denken sie hätten einen Privatparkplatz im Himmel, wo nur sie hinkommen. Das ist nicht schlimm. Auch dass sie sich über Meinungen streiten ist nicht schlimm. Aber dass sie sich gegenseitig hassen, das ist schlimm. Auch dass sie keinen Respekt vor Gott haben. 

Zu den Freikirchler sage ich, denkt an die Stelle in der Bibel, wo die zwei Gekreuzigte neben Jesus hingen. Beide waren gläubig, aber nur einer hatte Respekt. 

 

 

Zum Untergrund. 

Ich weiß es nicht, es ist nur ein Modell. In der Unterwelt schlachten sie Hühner oder Böcke oder Pentagrame bis schließlich hier ein Zug entgleist, ein Auto gegen einen Baum fährt oder einer einen Herzinfarkt kriegt. 

Meint ihr Paulus hatte Pech als ihn die Schlange biss oder er war zur falschen Zeit am falschen Ort als er Schiffsbruch erlitt? 






Ich fürchte die Guten. 

Die Guten können dich verfluchen, die Bösen nur deinen Leib töten. 


 

 

 

© Alle Reche beim Autor.

 

Wuppertal, 24.05.2014

 

Oscar Garcia


Kontakt:

Oscar Garcia 

Wuppertal

Tel.: 0162/5861719